Für uns bei bendl ist Nachhaltigkeit kein Modewort.

Zukunfts-Gestalter

Zukunfts-Gestalter

Mit Mut, Erfahrung und neuen Ideen gestalten wir die Zukunft des Bauens - von der ersten Planung bis zur Umsetzung.

Wie werden Gebäude geplant, gebaut und langfristig genutzt? Welche Materialien passen zu welchen Anforderungen? Und wie lässt sich bestehende Bausubstanz weiterentwickeln? Diese Fragen beschäftigen uns bei bendl. Mit eigener Planungskompetenz, regionaler Projektentwicklung und der Beteiligung an neuen Baustoffentwicklungen bringen wir unsere Erfahrung dort ein, wo die Lebenswelten von morgen entstehen.

Mit Weitblick und Innovation die Zukunft des Bauens gestalten

Die Baubranche verändert sich. Kosten, Materialverfügbarkeit und unterschiedliche Anforderungen an Gebäude verlangen durchdachte Lösungen. Für uns bei bendl ist das ein Antrieb, gewohnte Wege zu hinterfragen und neue Ansätze zu verfolgen.

Dabei betrachten wir Bauwerke über die Fertigstellung hinaus: Wie sollen sie genutzt werden? Welche Anforderungen können sich im Laufe der Zeit verändern? Und welche Entscheidungen müssen dafür bereits in der Planung getroffen werden? Unser Anspruch ist es, diese Fragen frühzeitig mit Bauherren und Planungspartnern zusammenzubringen.

Planung mit Herz und Verstand

Mit der Gründung unserer eigenen Planungsfirma haben wir unsere Kompetenzen erweitert. So können wir unsere Erfahrung aus der Bauausführung bereits einbringen, wenn erste Konzepte entstehen.

Damit greifen wir auch den Wunsch unserer Kunden nach einer engeren Verbindung von Planung und Umsetzung auf. Nutzung, Gestaltung, Materialwahl und Kosten lassen sich gemeinsam betrachten und aufeinander abstimmen. Auch die Auswirkungen auf Nutzer und Umfeld gehören für uns zu diesen Überlegungen.

Die eigene Planung ergänzt unser Leistungsspektrum und schafft zusätzliche Möglichkeiten für die regionale Projektentwicklung. Sie gibt uns Raum, unterschiedliche Bauweisen frühzeitig zu prüfen und für die jeweilige Aufgabe passende Lösungen zu entwickeln.

Bauwerke weiterdenken

Neue Möglichkeiten mit Carbonbeton

Zur Weiterentwicklung des Bauens gehört für uns auch die Beschäftigung mit anderen Materialien und Verfahren. Ein Beispiel ist Carbonbeton, bei dem eine Carbonbewehrung die Funktion der herkömmlichen Stahlbewehrung übernimmt. bendl HTS war an der Realisierung des „CUBE“-Gebäudes in Dresden beteiligt und hat dabei praktische Erfahrung mit dieser Bauweise eingebracht.

Carbonbeton kann je nach Konstruktion dünnere Bauteile ermöglichen. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Verstärkung bestehender Bauteile: Zusätzliche Schichten aus Carbonbeton können deren Tragfähigkeit erhöhen und damit die weitere Nutzung vorhandener Bausubstanz unterstützen.

Ob das Verfahren für ein Bauvorhaben geeignet ist, hängt unter anderem vom Zustand des Bestands, den statischen Anforderungen und den erforderlichen Nachweisen ab. Diese Voraussetzungen müssen für jedes Projekt geprüft werden.

Der neue Baustoff ermöglicht es, schlankere und langlebigere Bauwerke zu errichten.
Der vielversprechende Faktor des Hybridbaus ist ein besonders wirtschaftliches Kombinationsverfahren aus Betonbau und Holztechnologie.

Hybridbau – Holz und Beton gezielt kombinieren

Auch im Hybridbau verbinden wir unterschiedliche Materialien miteinander. Beispiele dafür sind zwei Doppelhäuser in Reisensburg, eine Wohnanlage mit 21 Wohneinheiten in Günzburg und eine weitere Wohnanlage mit 32 Wohneinheiten in Senden-Witzighausen.

Bei dieser Bauweise übernehmen Holz und Stahlbeton unterschiedliche Aufgaben. Stahlbeton kommt unter anderem für tragende Bauteile zum Einsatz. Holzrahmenbauwände werden mit einem auf das Gebäude abgestimmten Dämmaufbau kombiniert. Statik, Schall-, Brand- und Wärmeschutz werden dabei für das jeweilige Projekt geplant und nachgewiesen.

Die Vorfertigung der Holzrahmenbauwände ermöglicht es, Arbeitsschritte von der Baustelle in die Fertigung zu verlagern. Dadurch können sich Montagezeiten vor Ort verkürzen. Entscheidend sind eine frühzeitige Planung und die genaue Abstimmung der beteiligten Gewerke.

Paludi-Platten – Baustoffentwicklung mit Schilf

Gemeinsam mit der ARGE Donaumoos und istraw.systems beschäftigen wir uns mit der Entwicklung sogenannter Paludi-Platten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Schilf zu Platten für Bauanwendungen verarbeitet werden kann.

Paludi-Platten bestehen aus hochverdichtetem Schilf und kommen ohne zusätzliches Bindemittel aus.

Der untersuchte Plattenaufbau besteht aus einem hochverdichteten Schilfkern, der ohne zusätzliches Bindemittel hergestellt wird. Dieser Kern wird mit hydrophobiertem Recyclingkarton kaschiert. Im Entwicklungsprojekt werden die Herstellung und die Voraussetzungen für mögliche Anwendungen untersucht.

Ziel des Pilotprojekts ist es, Anforderungen an eine reproduzierbare Produktion zu ermitteln und die Grundlagen für weitere Einsatzmöglichkeiten zu schaffen. Dazu gehören technische Eigenschaften, die Verarbeitung und die jeweils geltenden Vorgaben.

Welche Umweltwirkungen und Kosten mit den Platten verbunden sind, muss anhand konkreter Herstellungsprozesse und Anwendungen bewertet werden. Aus dem pflanzlichen Ausgangsmaterial allein lässt sich noch keine Aussage über die Umweltbilanz eines gesamten Gebäudes ableiten.

Für uns ist das Projekt eine Gelegenheit, Erfahrungen aus der Baupraxis in die Entwicklung eines neuen Baustoffs einzubringen und dessen Möglichkeiten fundiert zu untersuchen.

Rohrkolben als nachhaltigen Baustoff.

Wir erschaffen Lebenswelten – mit Ideen und Tatkraft

Wir schaffen Räume, die nicht nur funktional und ästhetisch, sondern auch für künftige Generationen gedacht sind.

Mit unserer Vision 2035 haben wir uns vorgenommen, die Entwicklung des Bauens in unserem Wirkungskreis aktiv mitzugestalten. Eigene Planungskompetenz, Erfahrungen mit Carbonbeton und Hybridbau sowie die Mitarbeit an der Entwicklung von Paludi-Platten sind konkrete Beispiele dafür.

Unsere Stärke liegt darin, Ideen mit praktischer Bauerfahrung zu verbinden. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern entwickeln wir Lösungen für unterschiedliche Aufgaben – mit Blick auf die Menschen, die diese Gebäude nutzen, und die Anforderungen des jeweiligen Projekts.

So erschaffen wir Lebenswelten. Mit Kreativität, Erfahrung und dem Mut, Neues anzupacken.