Gartensichtschutz vom Profi - Bauunternehmen bendl Günzburg

Sichtschutz - die Vielfältigkeit der Ruhe

Der Garten wird auch als Wohnzimmer unter freiem Himmel bezeichnet – zurücklehnen, wohlfühlen, dem Zwitschern der Vögel lauschen und den Pflanzen beim Wachsen zusehen. Doch ohne Sichtschutz bleibt dieses Idyll nicht lange erhalten. Denn neugierige Blicke der Nachbarn und Passanten bleiben nicht aus. Erholung? Fehlanzeige. Sichtschutz beugt dem vor und ermöglicht eine individuelle Gestaltung, die mit dem Gebäudestil harmoniert. Doch welche Arten von Sichtschutz gibt es? Und welche eignen sich gleichzeitig als Lärmschutz?

Sichtschutz – was ist das eigentlich?

In einer Nachbarschaft ist ein Sichtschutz für den Garten oder zumindest die Terrasse unvermeidlich. Dabei sollte nicht nur die Praktikabilität eines Zaunes oder einer Mauer betrachtet werden. Zur Planung gehört auch das Erscheinungsbild des Sichtschutzes. Es soll sich natürlich in die Umgebung einfinden und für Betrachter sowohl von außen als auch von innen eine gemütliche Atmosphäre schaffen.

Sichtschutzelemente für die Außenanlage

Eine Außenanlage kann ganz unterschiedliche Größen haben. Der Balkon der Mietwohnung ist vergleichsweise klein, entsprechend weist auch der Sichtschutz eine kleinere Fläche auf, um sich vor Blicken zu schützen. Größere Außenanlagen hingegen benötigen andere Sichtschutzelemente und Arten – hier können auch unterschiedliche Materialien zum Einsatz kommen. So entsteht ganz von selbst eine richtige Oase, die Wohlbefinden schafft. Wo ist ein Sichtschutz also sinnvoll?

 

Garten-Sichtschutz

Ein Sichtschutz für den Garten umschließt sämtliche Bereiche, die im Garten zu finden sind: Rasen, Pool, Patio, Terrasse, Teich, Blumen- und Gemüsebeete etc. Dieser Sichtschutz eignet sich für Einfamilienhäuser ebenso wie Reihenhäuser, um die Gartenfläche optimal abzugrenzen. Bei großen Gärten dient er gleichzeitig als Wetter- und Windschutz, um Beete zu schützen.

Trockenmauer aus Natursteinen für den Garten.

Terrassen-Sichtschutz

Diese Sichtschutzart bezieht sich ausschließlich auf die Terrasse. Teilen sich beispielsweise Doppelhausbesitzer einen Garten, so hilft ein Sichtschutzzaun für die Terrasse, die Privatsphäre auf dieser Fläche zu gewährleisten.

Ansprechende Holzterrasse am Teich

Balkon-Sichtschutz

Der Balkon ist zwar erhöht, doch in der Nachbarschaft liegt der Balkon meist auf gleicher Ebene wie die Zimmerfenster der Nachbarn. Ein seitlicher Sichtschutz hält neugierige Blicke fern.

Balkon und Terrasse einer Wohnung der Residenz Bellevue in Günzburg

Sichtschutz als praktischer Lärmschutz

Wenn Sie ein Haus in der Nähe einer stark befahrenen Straße bewohnen, ist der Verkehrslärm ohne Schutz schwer einzudämmen. Zudem können hohe Schallwerte auf Dauer gesundheitliche Probleme hervorrufen. Ein massiver Sichtschutz arbeitet daher gleichzeitig ein hochwertiger Lärmschutz. Bereits bei der Planung lassen sich diese Elemente integrieren und an den Bedürfnissen ausrichten.

 

Sichtschutz als Windschutz – perfekt für großzügige Außenanlagen

Der Aufbau und die Lage des Außenbereichs sind mit jedem Grundstück unterschiedlich. So ist Nachbars Terrasse perfekt vor Wind geschützt, die eigene hingegen ganz und gar nicht und windstille Nachmittage sind nicht möglich. Damit auch bei einer leichten Brise die Sonntagszeitung nicht wegfliegt, garantiert der richtige Sichtschutz gleich einen sinnvollen Windschutz. Am besten helfen feste Wände ohne Aussparungen – je nach Modell können diese auch bepflanzt werden. So fühlen Sie sich trotz Schutzwand wie im Grünen.

 

Welcher Sichtschutz eignet sich für welchen Garten?

Die Antwort auf diese Frage ist eine Frage des Geschmacks und des Gebäudestils. Für ein traditionelles rustikales Landhaus eignet sich beispielsweise ein Sichtschutz aus Holz. Doch auch Metall kann entgegen vieler Vorstellungen ein behagliches Gefühl erzeugen. Lebendige Lichtakzente lassen sich in die Wände integrieren und schaffen so an lauen Sommerabenden ein herrliches Ambiente. Gleiches gilt für Gartenmauern aus Beton oder Naturstein. So lässt sich Beton in einzigartige Kunstformen gießen und auf Wunsch mit einer Reliefprägung versehen.

 

Wie viel kostet ein Sichtschutz?

Die Kosten und die Langlebigkeit des Sichtschutzes stehen in direkter Korrelation zueinander. Natürlich gibt es günstige Varianten, die den gleichen Nutzen erzielen wie etwas kostspieligere Gartenzäune. Jedoch ist die Langlebigkeit, vor allem bei einem Sichtschutz aus künstlichen Materialien, nicht unbedingt gegeben. Wer also Wert auf einen robusten Sichtschutz legt, sollte vorzugsweise zu Naturmaterialien wie Steine oder langlebiges Holz greifen.

 

Dauerhafter Sichtschutz – Wind und Wetter überlegen sein

Dauerhafte Sichtschutzelemente halten allen Wetterverhältnisse bestens Stand. Sie können sowohl aus Naturmaterialien als auch aus einem metallischen Rankgitter gefertigt sein, das mit Blumen und Grünpflanzen durchwachsen ist. Letzteres allerdings ist deutlich anfälliger an stürmischen Tagen. Außerdem müssen Sie im Winter mit dem Sichtschutz einbüßen, wenn die Blumen verwelken und nur noch das Gitter zu sehen ist. Um Ihre Entscheidung zu erleichtern, stellen wir Ihnen die häufig verwendeten blickdichten Sichtschutz-Arten vor.

Sichtschutz-Arten

Gabionen: Geordnete Steine als Sichtschutz

Gabionen kommen ursprünglich aus dem Straßenbau und dienen dort als einfache Lärmschutzwand, die überall schnell platziert werden kann. Heute lassen sich Gabionen sowohl als Sichtschutz als auch als Deko-Element im Garten integrieren.

Gabionen von bendl werden von kompetenten Partnern bezogen, die nur die besten Materialien verwenden. Ganz gleich, ob es sich dabei um eine klassische Sichtschutzwand handelt, ein Design-Element entlang der Terrasse oder eine Integration als Hochbeet – bendl ermöglicht eine individuelle Gestaltung Ihres Außengeländes.

Ansprechender Sichtschutz von bendl

Was sind Gabionen?

Gabionen werden auch als Steinkorb, Schüttkorb oder Drahtschotterkasten bezeichnet. Letzteres beschreibt eine Gabione sehr gut: Das Gerüst besteht aus zwei Doppelstabmatten, die an zwei im Boden befestigten Säulen montiert werden. Damit die korbartige Wand nicht ausbeult, werden die Gittermatten mit Abstandshaltern zusammengehalten. Dieser Gitterkorb wird nun mit den gewünschten Natursteinen befüllt.

 

Welche Materialien eignen sich für die Befüllung der Gabionen?

Die Steinkorb-Konstruktion lässt sich kreativ gestalten und wird dadurch zum Blickfänger. Bei der Wahl der Materialien sind keine Grenzen gesetzt. So ermöglicht die Kombination aus verschiedenen Gesteinsarten und -größen ein dekoratives Muster, das den massiven Sichtschutz auflockert.

Können Gabionen bepflanzt werden?

Steinzäune können schnell klobig aussehen. Um dies zu vermeiden, können Sie zwischen den Steinen Grassoden, also ein ausgestochenes Stück Grasnarbe, einlegen. Bestreuen Sie die Erde mit den gewünschten Blumen – sehr schön sehen beispielsweise Wildblumen aus – und bewässern Sie die Samen. Anschließend werden wieder Steine ausgelegt, bis die Gabione vollständig befüllt ist.

Steht die Gabione bereits und soll sie nun begrünt werden, sind Kletterpflanzen nützlich. Diese werden einfach am Boden der Gabione angepflanzt. Über die Jahre ranken sie sich ihren Weg nach oben und verleihen dem schlichten Steinzaun ein natürliches Flair. Wenn Sie lieber den kompletten Gitterkorb bepflanzen möchten, können Sie die Seiten mit Kokosmatten auskleiden und den Innenraum mit Erde befüllen. Bepflanzt mit saisonalen Blumen oder immergrünen Koniferen, wird der Korb zu einem edlen Hingucker. Die bepflanzten Gabionen laden Insekten zum Wohlfühlen ein. So unterstützen Sie zugleich die Artenvielfalt in Ihrem Garten.

Welche Vorteile haben Gabionen?

  • geringe Breite
  • wenig Platzverlust
  • individuelle Breite und Höhe
  • sicher und ästhetisch
  • keine Instandhaltung
  • dauerhafte Lösung
  • schneller Aufbau
  • unendliche Variationen
  • strapazierfähig
  • umweltfreundlich
  • Lärmschutz
  • kreative Gartendekoration
  • Einsatz als Stützwand

Gartenmauern aus natürlichen Steinen

Rustikal, mediterran, aber auch elegant – so lassen sich Gartenmauen beschreiben. Sie sind urig, aber dennoch modern, dienen als praktischer Sichtschutz und gliedern gleichzeitig den Garten in verschiedene Räume. Ist ein Garten also Nutz- und Ziergarten zugleich, ist eine Gartenmauer ein stilvolles Trennelement. Gleichzeitig finden auch Tiere ein neues Zuhause in den dünnen Spalten der Mauersteine.

 

Ansprechende Steinmauer und gepflasterter Gartenweg

Wie ist eine Gartenmauer definiert?

Als Gartenmauer wird eine gemauerte Wand aus Steinen bezeichnet. Gerne wird hierfür auch Beton verwendet. Zu diesem Zweck wird die Masse entweder in die gewünschte Form gegossen oder Betonsteine werden zu einer Mauer zusammengefügt.

Welche Gartenmauern baut bendl?

Wenn Sie sich für eine Gartenmauer als Sichtschutz entscheiden, können Sie bei bendl zwischen den Varianten Naturstein oder Beton wählen. Vor allem Mauersteine sind in verschiedenen Sorten, Farben und Ausführungen erhältlich und sorgen so für ein harmonisches Erscheinungsbild. Auch die Verlegearten variieren in der Ausführung, zum Beispiel: trocken verlegt, geklebt oder mit Mörtel verbunden.

Aus welchen Materialien können Gartenmauern gebaut werden?

  • Betonstein
  • Bruchstein
  • Sandstein
  • Muschelkalk
  • Granit
  • Dolomit
  • Travertin

Welche Vorteile haben Gartenmauern?

  • langlebig
  • wenig Wartung
  • extreme Stabilität
  • Lärmschutz
  • je nach Art sehr dekorativ
  • Bepflanzung möglich

Trockenmauern – Sichtschutz Stein auf Stein anlegen

Der Bau einer Trockenmauer gehört zur ältesten Art des Hausbaus. Dabei werden Natursteine in verschiedener Größe und Form ohne Zugabe von Mörtel aufeinander gebaut. Zum Ausgleich des Höhenunterschieds wird Erde verwendet. Dies hat zudem den Vorteil, dass sich Wildpflanzen dort ansetzen und sich verschiedene Tierarten ansiedeln können. In Gärten ist dies eine schöne Möglichkeit, um natürliche Abgrenzungen zu schaffen und gleichzeitig ein neues Biotop aufzubauen.

 

Trockenmauer aus Natursteinen für den Garten.

Was sind Trockenmauern?

Trockenmauern werden aus Bruch- oder Natursteinen, ohne Mörtel, hochgezogen. Die Höhe kann dabei beliebig gewählt werden, solange die Sicherheit nicht beeinträchtigt ist. Damit die Steine nicht abrutschen, sind flache Varianten die beste Lösung. Oft werden die Trockenmauern auch doppelseitig gebaut. Das bedeutet, dass die Steine am Fundament etwas breiter aufgestellt werden und nach oben hin spitz zulaufen. In den Zwischenraum wird Erde gefüllt, die an der Oberfläche mit Blumen bepflanzt werden kann.

 

Welche Materialien werden hierfür verwendet?

Für den Bau eignen sich alle Gesteinsarten – Granit, Sandstein, Jura, Kalkstein oder Gneis.

 

Welche Vorteile bieten Trockenmauern?

  • bepflanzbar
  • schnell errichtet
  • Zuhause für wärmeliebende Tierarten
  • individuell gestaltbar

Granitstelen – schlicht, clean, aber effizient

Stelen aus Granit sind ein hervorragender Sichtschutz aus natürlichem Material. Aus den robusten Palisaden lassen sich Beeteinfassungen im Vorgarten und Garten gestalten oder der Hauseingang individuell dekorieren. Die unterschiedlichen Größen, Farben und Oberflächen ermöglichen einen praktischen Sichtschutz aus natürlichem Gestein. Aufgrund der Dicke der Stelen sind diese zudem als Lärmschutz geeignet.

 

Ansprechender Sichtschutz aus Palisaden von bendl

Was sind Granitstelen?

Eine Stele hat ihren Ursprung in der griechischen Antike und bezeichnet einen hohen, freistehenden Pfeiler. Dieser wurde meist als Grabmal, Grenz- oder Inschriftenstein genutzt.

 

Was ist eigentlich Granit?

„Feldspat, Quarz und Glimmer, die drei vergess‘ ich nimmer.“ Dieser Merkspruch gibt die Zusammensetzung von Granit an, der Gesteinsart mit dem meisten Vorkommen. Als Granit wird die erstarrte Gesteinsschmelze (Magma) aus etwa zwei Kilometer im Inneren des Erdkerns bezeichnet. Anders als vulkanische Gesteine dringt das Granit-Magma nicht an die Erdoberfläche und ist deshalb ein Tiefengestein. Aufgrund der Zusammensetzung ist es nahezu unverwüstlich und für den Einsatz im Außenbereich bestens geeignet.

Welche Vorteile haben Granitstelen als Sichtschutz?

  • keine Wartung
  • robust
  • hohe Haltbarkeit
  • Vielzahl an Farben
  • Vielzahl an Oberflächen
  • beständig
  • dekorativ
  • stabil

Palisaden – natürlicher Oldschool-Charme

Ursprünglich wurden Palisaden als Abwehr und Schutz vor dem Beschuss und Eindringen Fremder gebaut. Dafür wurden etwa drei bis vier Meter hohe angespitzte Pfähle in den Boden gesetzt und mit einer Latte vernagelt.

Seit den 1970er-Jahren werden Palisaden im Landschaftsbau als Stütz- und Einfassungsmauern genutzt. Sie sind eine Art Lattenzaun und sichern und befestigen Böschungen, Pflanzen, Hochbeete, Treppenanlagen und vieles mehr. Daher werden Palisaden immer seltener mit einem Sichtschutz in Verbindung gebracht. In sehr natürlich gehaltenen Außenbereichen sind Palisaden jedoch noch immer gern gesehen – ganz gleich, welche Höhe sie aufweisen.

 

Ansprechender Sichtschutz aus Palisaden von bendl

Was sind Palisaden?

Aufgrund ihrer Geschichte sind Palisaden stets runde Pflöcke, die im Garten bestimmte Teile abtrennen oder schützen. Sind die Rundhölzer niedriger, werden sie für Beet- und Terrasseneinfassungen genutzt. Für den Einsatz als Sichtschutz haben Palisaden meist eine maximale Höhe von zwei bis drei Metern, teils reichen sie auch bis zu vier Meter hoch.

 

Welche Baustoffe werden für Palisaden verwendet?

Um die Natürlichkeit der besonderen Abgrenzung zu erhalten, werden vorzugsweise Holz und Stein zum Bau genutzt. Die Naturmaterialien verleihen der Außenanlage einen besonderen Charme. Dabei gilt: Eine Holzpalisade ergänzt einen Garten mit Alpen-Flair, moderne und elegante Anlagen verzaubern mit einer steinernen Abgrenzung.

 

Welche Vorteile haben Palisaden?

  • schneller Aufbau
  • individuell gestaltbar
  • Vielzahl an Materialien
  • als Sichtschutz und Beeteinfassung nutzbar

Sichtschutzelemente aus Holz

Sichtschutzzäune aus Holz sind günstige, funktionale, aber auch edle Trennelemente zum Schutz vor neugierigen Blicken. Holz ist ein vielseitig einsetzbares Material, das sowohl schlicht und elegant als auch verspielt und äußerst dekorativ die Außenanlagen ziert. Bei der Herstellung der Elemente wird großer Wert auf hochwertige Materialien gelegt, die ein hohes Lebensalter der Zäune versprechen.

 

Ansprechender Sichtschutz von bendl

Was sind Holzelemente?

Anders als Palisaden, Granitstelen oder Gabionen sind Holzelemente vorgefertigte Zaunteile. Alles, was für die Montage benötigt wird, sind Winkel, die als Stützelement an den Pfosten dienen. Die Elemente des Holzzaunes werden daran ausgerichtet und befestigt. Aufgrund der unterschiedlichen Anfertigungen der Sichtschutzzäune und der einfachen Montage sind selbst kreative Oberflächengestaltungen möglich.

 

Welche Vorteile haben Holzelemente als Sichtschutz?

  • natürliches Aussehen
  • schneller Aufbau
  • geringe Kosten
  • vorgefertigte Elemente
  • individuelle Formen
  • Pflanzen können entlang ranken
  • verschiedene Farben
Klasse Beschreibung Lebenserwartung Holz
1 sehr dauerhaft > 25 Jahre Bambus, Ipe, Cumaru, asiatisches Teak

 

2 gut dauerhaft 15 – 25 Jahre Kiefer (Thermokiefer), Garapa, Bangkirai, europäische Eiche, Mahagoni

 

3 dauerhaft 10 – 15 Jahre Sibirische Lärche, Kiefer, Douglasie, Pitch Pine

 

4 wenig dauerhaft 5 – 10 Jahre Tanne, Fichte, Ulme, amerik. Roteiche

 

5 nicht dauerhaft < 5 Jahre Linde, Birke, Buche, Esche

 

Sichtschutzmatten – einfach aufrollen und vor Blicken schützen

Wer im Garten und auf dem Balkon die gleiche Sichtschutzart möchte, ist mit Sichtschutzmatten gut beraten. Diese lassen sich auch in eckigen Bereichen der Außenanlage einfach befestigen und sorgen damit für eine natürliche Gestaltung. Auch zum Kaschieren von unschönen Bereichen, wie der Mülltonne, eignen sich Sichtschmutzmatten ideal.

Großzügige und individuelle Terrasse und Freisitz

Was sind Sichtschutzmatten?

Diese Matten bestehen aus dünnen Röhren aus unterschiedlichen Materialien. Diese werden mit einem Faden in gleichmäßigen Abständen zusammengebunden, wodurch eine feste Matte entsteht. Aufgrund der Vielfalt der Materialien, Farben und Höhen passen die Matten in jede Außenanlage. So entsteht zwischen Balkonsichtschutz und Terrasse ein harmonisches Bild.

 

Aus welchen Materialien sind Sichtschutzmatten?

Für die Matten werden natürliche Materialien wie Bambus, Schilfrohr oder Weide verwendet. Es gibt allerdings auch Varianten aus PVC oder Polymer, die besonders wetterfest sind.

Welche Vorteile haben Sichtschutzmatten?

  • wetter- und wasserfest
  • UV-beständig
  • schimmelresistent
  • einfach anzubringen
  • pflegeleicht
  • robust und langlebig

Pflanzen-Sichtschutz: Grün in Grün für natürliche Ruhe

Zäune und Sichtschutzelemente aus Gestein sind zwar eine schöne – und vor allem schnelle – Möglichkeit, um sich vor neugierigen Blicken zu schützen. Allerdings wirken sie wie ein Eingriff in die Natur und trotz natürlicher Trockenmauern kühl und im schlimmsten Fall: alles andere als gemütlich.

Pflanzen hingegen schenken allein durch ihre Farbe Ihrem Garten eine wunderbare Harmonie. Das Grün wirkt beruhigend und schützt ganz natürlich vor Blicken und starken Böen.

Welche Pflanzen eignen sich als natürlicher Sichtschutz?

Immergrüne Büsche und Gräser gibt es viele, doch nicht alle eignen sich als Sichtschutz in Ihrer Außenanlage. Bei der Auswahl sind folgende Punkte relevant:

  1. Welche Bereiche sollen mit Pflanzen eingegrenzt werden?
  2. Welche Pflanzen unterstreichen das Flair des Gartens, z. B. wenn es sich um einen asiatischen Steingarten handelt.
  3. Welche Pflanzen wachsen besonders schnell?
  4. Welche Pflanzen sind pflegeleicht?

 

Rankgitter und Rankhilfen als Sichtschutz

Eine Kombination aus Holzelementen und Pflanzen sind Rankgitter. Sie können einfach an der gewünschten Stelle im Boden oder in einem großen Pflanzkübel befestigt werden. Entsprechend der gewählten Pflanzenart wachsen die Gitter schneller oder langsamer zu. Efeu oder Rosen sind die Klassiker unter den Rankpflanzen. Sie können allerdings auch spezielle Obstsorten wählen, die entlang des Gitters in die Höhe wachsen.

Schöne Gartenwege, wie Sie es sich wünschen.

Wir schenken einen Überblick über die Top-10-Sichtschutz-Pflanzen, die ganz von selbst eine grüne Wand im Garten errichten:

 

Pflanze Beschreibung & Eigenschaften Für welche Bereiche geeignet?
Liguster
  • robust
  • pflegeleicht
  • schnelles Wachstum
  • verzweigter, dichter Wuchs
  • Höhe von 3 Metern
  • Hecke zum Nachbarn
Thuja Occidentalis (Lebensbaum)
  • einstämmiger Baum
  • Wuchshöhe bis 15 Metern
  • Blüten im Sommer, Zapfen im Winter
  • Abgrenzung zum Nachbarn
  • in Form geschnitten als Beetabgrenzung möglich
Buchsbaum
  • schnittfest
  • winterhart und frostfest
  • windfest
  • pflegeleicht
  • für niedrige Hecken
  • lässt sich einfach in gewünschte Formen schneiden
Zypresse
  • schnelles Wachstum (bis zu 70 cm pro Jahr)
  • verzweigter, Dichter Wuchs
  • Wuchshöhe bis zu 15 Meter
  • robust und pflegeleicht
  • Hecke zum Nachbarn
  • Einzäunung für einen Pool
Kirschlorbeer
  • jährliches Wachstum von 40 cm
  • eng verzweigt und undurchdringbar
  • für gemütliche Rückzugsecken im Garten
  • als Heckenpflanze gut geeignet

 

 

 

Rhododendron
  • große Blüten in prächtigen Farben
  • immergrüne Blätter
  • bunter Sichtschutz von innen und außen
  • für gemütliche Leseecken im Garten
Efeu
  • dichtes Wachstum
  • Begrünung von Mauern und Fassaden
  • unschöne Sichtschutzgitter werden in ästhetische Highlights verwandelt
Hortensie
  • große Blüten
  • bedarf sehr viel Pflege, um die gewünschte Wuchshöhe zu erreichen
  • für gemütliche Gartenbereiche
Elefantengras
  • hoch- und dichtgewachsenes Gras
  • pflegeleicht
  • winterhart
  • färbt sich im Herbst gelb
  • Teichumrandung
  • asiatisch angehauchte Gärten
Schirmbambus
  • robust
  • winterhart
  • dichte Triebe und Blattwerk
  • schnelles Wachstum
  • Lärmschutz
  • asiatisch inspirierte Gärten
  • Steingärten mit grünen Elementen

Die Vielfalt nimmt kein Ende – weitere Materialien für Ihren Sichtschutz

Die Materialauswahl beim Sichtschutz ist so vielfältig, dass die letzte Wahl durchaus schwerfallen kann. Der Vollständigkeit halber möchten wir auch diese Materialien vorstellen – vielleicht entsteht dadurch ein aufregender Materialmix in Ihrem Garten.

Kunststoff: Als Kunststoffarten werden PVC und WPC für Trennwände verwendet. Das Material kann auf vielfältige Weise geformt und gestaltet werden, z. B. ein holzähnliches Aussehen.

HDPE-Gewebe: HDPE steht für Hart-Polyethylen, ebenfalls ein Kunststoff. Allerdings besteht dieser nur aus Wasserstoff und Kohlenstoff und ist für eine Seitenmarkise oder Sonnensegel gut geeignet.

Rattan und Polyrattan: Die Materialien sind sehr ähnlich, unterscheiden sich jedoch in ihren Eigenschaften. Rattan ist ein natürliches Material, entsprechend auch das Aussehen. Beim Polyrattan handelt es sich um die künstliche Variante des natürlichen Rattans. Polyrattan ist aber wind- und wetterfest und eignet sich für einen langlebigen Sichtschutz.

Eigenschaften, die ein Sichtschutz mitbringen sollte

Sichtschutzelemente dienen nicht nur der Ruhe und Stille im eigenen Garten. Sie sollen auch weitere praktische Funktionen erfüllen. Deshalb ist die Auswahl der Materialien und der Platzierung des Sichtschutzes enorm wichtig. Folgende Kriterien sollte ein Sichtschutz haben:

Winddurchlässig: Dienen Sichtschutzelemente vor allem dem Schattenwurf, kann es durchaus angenehm sein, wenn ab und an eine frische Brise durch das Element bläst.

Windundurchlässig: Auf zugigen Terrassen oder anderen Plätzen im Garten ist hingegen ein windfester Sichtschutz die richtige Wahl.

Lärmschutz: Neben viel befahrenen Straßen oder in einer lauten Nachbarschaft empfehlen sich schalldichte Sichtschutzelemente.

Blickdicht: Die wohl wichtigste Eigenschaft von Sichtschutz: unerwünschte Blicke fernhalten und in Ruhe entspannen.

UV-Schutz: Markisen, Sonnenschirme oder Sonnensegel sollten einen UV-Schutz aufweisen.

Sonnenschutz: Der Sonnenschutz kann durch Markisen oder durch Bäume gestaltet werden.

Lichtdurchlässig: Fremde Blicke sollen ferngehalten werden – die Sonne ist hingegen jederzeit auf einen Besuch eingeladen.

Welche rechtlichen Regelungen sind beim Sichtschutz einzuhalten?

Um sich über die Regelungen zum Sichtschutz zu informieren, lohnt ein Blick in den Bebauungsplan der Stadt sowie zu den Regelungen des Bundeslandes. Jedes Bundesland hat andere Vorschriften, die eingehalten werden sollten. Dabei wird auch zwischen „toten Einfriedungen“ (Mauern und Zäune) und „lebenden Einfriedungen“ (Hecken, Bäume und Büsche) unterschieden und verschiedene Richtlinien getroffen.

Welche Höhe ist beim Sichtschutz erlaubt?

Grundsätzlich gilt, die Begrenzung muss in das Gesamtbild der Straße bzw. des Wohngebietes passen. Die genauen Regelungen sind im Bebauungsplan der Stadt oder Gemeinde geregelt. Die eigentliche Streitfrage ist meist jedoch, ob es sich bei dem Sichtschutz tatsächlich um Sichtschutzgründe handelt oder um eine Abgrenzung zum Nachbarn. Letztere benötigt die Genehmigung des Nachbarn, denn hier müssen beide Parteien gleichermaßen die Kosten übernehmen.

Die Höhe der Sichtschutzbegrenzung wird ebenfalls im Bebauungsplan geregelt und ist gleichzeitig abhängig vom jeweiligen Bundesland. Folgende Zahlen dienen einer ersten Einschätzung:

  • Zäune und Mauern, die als symbolische Grenzen dienen, dürfen eine Höhe von 50 cm bis 90 cm aufweisen
  • Sichtschutzzäune können je nach Bundesland eine Höhe von bis zu 1,90 Meter betragen

Regelungen bei einer Hecke als Sichtschutz

Die Regelungen für einen Sichtschutzzaun sind relativ einfach – die Höhe ist festgeschrieben und Wartungsarbeiten sind nicht erforderlich. Anders jedoch bei Sichtschutz-Pflanzen, zum Beispiel einer Hecke aus Zypressen oder ähnlichen Pflanzen. Wenn ein Hausbesitzer eine Hecke als Trennelement zum Nachbarn züchten möchte, ist er für die Pflege zuständig. Überstehende Zweige müssen vom Grundstück des Nachbarn entfernt werden, da für mögliche Schäden der Besitzer haftet. Rechtlich gesehen darf der Nachbar diese Überhänge aber nicht einfach stutzen, sondern muss dem Besitzer eine Frist stellen. Würde er die Hecke ohne Mitteilung schneiden, macht sich der Nachbar der Sachbeschädigung schuldig. Am besten sollte also im Voraus eine Vereinbarung getroffen werden, z. B. dass der Besitzer zweimal im Jahr Nachbars Garten zum Heckeschneiden betritt. Vielleicht ist das Nachbarschaftsverhältnis aber ohnehin so gut, dass der Nachbar die Pflege auf seiner Seite übernimmt.

Eine Hecke darf nicht direkt auf der Grenze gepflanzt werden. In der Regel gelten Grenzabstände von mindestens 50 cm, wenn sie nicht höher als zwei Meter wächst. Allerdings ist auch die Pflanzenart und die Wachstumsgeschwindigkeit für den geregelten Grenzabstand entscheidend. Jedes Bundesland hat hier allerdings unterschiedliche Regelungen. Auch die Höhe selbst bestimmt das Bundesland oder die Bauverordnung.

Welcher Sichtschutz ist im Schrebergarten erlaubt?

Bei Kleingartenanlagen oder Schrebergärten lohnt sich ein Blick in die Vereinsordnung, da jeder andere Regelungen definiert. So beschreiben einige Vereine eine Maximalhöhe von 125 cm, ein Verbot von hohen Sichtschutzhecken und Schattenwurf in den Nachbargarten.
Als Alternative können auch einjährige Rankpflanzen als Sichtschutz dienen. Hier können beispielsweise auch Bohnen oder anderes Gemüse angebaut werden. Oder wie wäre es mit rankenden Obstsorten?

Wie weit darf der Sichtschutz von der Grenze weg sein?

Bevor der Sichtschutz definiert und gestaltet wird, ist ein Blick in den Bebauungsplan notwendig. Bei lebenden Einfriedungen gilt die allgemeine Regel: Je höher und ausladender der Baum oder Busch ist, desto weiter muss er von der Grenze gepflanzt werden.

Sichtschutz bei bendl – Experten für Ihren Rückzugsort im Freien

Wurden wichtige Fragen zu den unterschiedlichen Sichtschutzelementen noch nicht beantwortet? Dann kontaktieren Sie uns einfach! Wir beantworten gerne noch alle offenen Fragen für Sie. Ebenso beraten wir umfassend zu den Möglichkeiten und der Qualität des Sichtschutzes, die zu Ihrer Außenanlage passen. Wir freuen uns über Ihre Anfrage und die gemeinsame Arbeit!

Bernhard Braßler vom Bauunternehmen bendl aus Günzburg