Die Brenztalbrücke bei Giengen, eine 375 Meter lange Balkenbrücke auf der A7, wurde 1981 eröffnet und ist ein wichtiger Verkehrspunkt in der Region.
Im Rahmen der aktuellen Sanierungsarbeiten waren wir maßgeblich an der Instandsetzung der Brücke beteiligt.
Die Sanierung umfasste unter anderem die Kanalsanierung mithilfe der Schlauchliner-Methode. Diese Methode bot sich aufgrund der besonderen Herausforderungen der Brückenstruktur an, insbesondere wegen der Länge und der durch den Brückenverlauf vorgegebenen Krümmung der Haltung.
Die Sanierungsarbeiten an der Brenztalbrücke sind nahezu abgeschlossen. Der komplette 375 Meter lange Abschnitt wurde erfolgreich mit einem GfK-Schlauchliner saniert, was die Funktionalität und Langlebigkeit der Brücke erheblich verbessert.
Aktuell stehen nur noch wenige Restarbeiten an, wie die Anbindung der Schächte. Die bisherigen Maßnahmen wurden planmäßig umgesetzt, und die Brücke wird in Kürze vollständig wieder ihrer Bestimmung übergeben.
Die Schlauchliner-Methode ist eine innovative und effiziente Technik zur Kanalsanierung , die ohne aufwendige Erdarbeiten auskommt. Ein besonderer Vorteil dieser Methode liegt in ihrer Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an komplexe Strukturen. Bei der Sanierung wird ein flexibler GfK-Schlauchliner in den bestehenden Kanal eingebracht und dort mit Hilfe von Druckluft aufgestellt und mittels UV-Strahler ausgehärtet. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine nahtlose Anpassung an die vorhandene Kanalstruktur, selbst bei langen Abschnitten und Krümmungen. Dadurch wird nicht nur die Dichtigkeit und Stabilität des Kanals erheblich verbessert, sondern auch die Nutzungsdauer verlängert, ohne die bestehende Infrastruktur zu beeinträchtigen.
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