Schlüsselstrategien für nachhaltiges Bauen. Vorteile der energieeffizienten Bauweise KfW 40 Plus

Schlüsselstrategien für energieeffizientes und durchdachtes Bauen

Mit bendl haben Sie einen erfahrenen Partner an Ihrer Seite, um Energiebedarf, Bauweise und Wohnqualität gemeinsam zu planen.

Bei bendl beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Ansätzen, um Gebäude auf ihre langfristige Nutzung auszurichten. Beispiele sind das Wohnkonzept der Anlage 2G, sowie die Holz-Hybrid-Bauweise der Wohnanlage in Witzighausen und der beiden Doppelhäuser in Reisensburg. Ein weiterer Baustein ist die energetische Planung, beispielsweise nach den Anforderungen des damaligen KfW-Effizienzhaus-40-Plus-Standards.

Was die Bauweise nach KfW-Effizienzhaus 40 Plus auszeichnet

Die Wohnanlage
  • Definierter Energiebedarf: Der berechnete Jahres-Primärenergiebedarf eines Effizienzhauses 40 beträgt höchstens 40 Prozent des maßgeblichen Referenzwerts. Das bedeutet nicht automatisch 60 Prozent weniger tatsächlichen Energieverbrauch.
  • Abgestimmter Wärmeschutz: Dämmung, Fenster und Gebäudetechnik wirken zusammen, um Wärmeverluste zu begrenzen und den berechneten Energiebedarf für den Gebäudebetrieb niedrig zu halten.
  • Zusätzliche technische Ausstattung: Zum Plus-Paket gehören Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, ein stationärer Stromspeicher, eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie die Anzeige von Stromerzeugung und Stromverbrauch.
  • Betriebskosten im Blick: Ein niedriger Energiebedarf kann die laufenden Energiekosten verringern. Die tatsächliche Ersparnis und Wirtschaftlichkeit hängen unter anderem von Investitionskosten, Energiepreisen, Witterung und Nutzungsverhalten ab.

Leitfaden für die Planung Ihres Bauvorhabens

Neun Ansätze für Energie, Materialien und gemeinschaftliches Wohnen

Welche Maßnahmen zu Ihrem Gebäude passen, hängt von Standort, Nutzung und Budget ab. Diese neun Ansätze bieten Orientierung für die gemeinsame Planung mit bendl:

  • Energiebedarf gezielt planen: Stimmen Sie Wärmedämmung, Fenster, Heizung und Lüftung aufeinander ab. Eine energetische Fachplanung hilft, geeignete Maßnahmen auszuwählen.
  • Solarenergie nutzen: Prüfen Sie eine Photovoltaikanlage zur eigenen Stromerzeugung. Dachfläche, Ausrichtung und Verschattung beeinflussen den möglichen Ertrag.
  • Regenwasser einbinden: Gesammeltes Regenwasser kann beispielsweise für die Gartenbewässerung eingesetzt werden und dort Trinkwasser ersetzen. Speichergröße und Nutzung sollten zum Bedarf passen.
  • Dächer und Fassaden begrünen: Begrünungen können Regenwasser zurückhalten und die sommerliche Aufheizung von Oberflächen mindern. Voraussetzung sind geeignete bauliche Bedingungen und Pflege.
  • Materialherkunft berücksichtigen: Prüfen Sie regionale Bezugsquellen und Transportwege. Kürzere Wege können Transportaufwand verringern; für die Umweltbewertung zählt auch die Herstellung der Materialien.
  • Den Lebenszyklus mitplanen: Berücksichtigen Sie Nutzungsdauer, Reparaturmöglichkeiten und späteren Rückbau. Trennbare Bauteile können die Wiederverwendung oder das Recycling erleichtern.
  • Haustechnik bedarfsgerecht steuern: Intelligente Regelungen können Heizung, Verschattung und Beleuchtung an die Nutzung anpassen. Entscheidend sind eine passende Einstellung und Bedienung.
  • Standards und Nachweise festlegen: Vereinbaren Sie überprüfbare Ziele, etwa einen definierten Effizienzhausstandard. Dieser beschreibt energetische Eigenschaften und bewertet nicht sämtliche Umweltwirkungen eines Gebäudes.
  • Gemeinschaft ermöglichen: Gemeinsam nutzbare Räume und Grünflächen schaffen Orte für Begegnungen und können individuelle Flächenangebote sinnvoll ergänzen.

So entsteht eine fundierte Grundlage für ein Bauvorhaben, das Ihre Vorstellungen mit konkreten Lösungen für Energiebedarf, Materialeinsatz und Wohnqualität verbindet. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre neue Lebenswelt planen – nehmen Sie Kontakt mit uns auf.